Saxophon
Das Saxophon ist eines der jüngsten Instrumente (1840 vom belgischen Adolphe Sax entwickelt). In Deutschland hielt das Saxophon erst kurz vor dem 2. Weltkrieg Einzug, als Felix Husadel beschloss, seinem Luftwaffenmusikkorps einen Saxophonsatz beizufügen. Seinen Siegeszug konnte das Saxophon in Deutschland erst nach dem Krieg in den großen Tanzorchestern und in der Jazzmusik antreten. Zuvor hatte es sich in französischen Militärkapellen, in der amerikanischen Jazz-Szene und in den großen Swing-Orchestern etabliert. Das Mundstück, über das der Ton erzeugt wird, ist dem der Klarinette gleich. Das Saxophon wird deshalb den Holzblasinstrumenten zugeordnet, obwohl es aus Metall ist. Das Saxophon hat eine Klappenmechanik, die aber eher mit der Flöte als mit der Klarinette verwandt ist. Saxophone gibt es in verschiedenen Stimmlagen. Vom kerzengeraden Sopran-Saxophon über das am meisten verwendete Alt-Saxophon und das Tenorsaxophon bis zum selteneren Baritonsaxophon.
weitere Informationen zum Saxophon:
Wikipedia, Medienwerkstatt